Ausgeglichener durch Pilates

Pilates ist hauptsächlich für die körperlichen Vorteile bekannt. Wussten Sie, dass Pilates auch viel zur mentalen Gesundheit beitragen kann?

Obwohl - oder gerade weil - wir uns einer grossen Zahl an technischen Hilfsmitteln bedienen dürfen, wächst unser Stress im Alltag ständig. Das Leben und die Anforderungen an uns wechseln rasant. Meistens sind wir mit unseren Gedanken bereits in der Zukunft und manchmal wohl auch in der Vergangenheit, selten aber im viel zitierten Moment. Diese Schere lässt den Körper Stresshormone ausschütten, welche auf Dauer das Immunsystem schwächen, unser Schmerzempfinden verstärken und unsere Bewegung und Atmung beeinträchtigen.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden neben Pilates auch weitere Methoden (z. B. Feldenkrais, Ideokinese, Alexander Technik) entwickelt, welche den Menschen als Einheit sahen und die Verbindung von Körper und Geist ins Zentrum stellten. Jo Pilates nutzte den Atem als verbindendes Element, um eine Veränderung auf körperlicher und geistiger Ebene zu erzielen. Während bei den gängigen Fitnessformaten der Rhythmus der Musik die Geschwindigkeit der Bewegung diktiert, respektiert Pilates das individuelle Tempo der TeilnehmerInnen. Durch die Abstimmung der Übungen auf die Atmung kann eine tiefgreifende Veränderung und Integration in den Alltag erreicht werden.

 

Die ruhige Atmung und die ganzheitliche Bewegung beruhigt das Nervensystem und signalisiert somint dem Körper, dass keine Gefahr droht. Dadurch kippt der Hormonhaushalt wieder auf die "Glücksseite". Es wird einfacher, sich zu entspannen, das Leben fühlt sich leichter an und der Körper kann seine Funktionen wieder ungestört ausführen. Dank einem ausgeglichenen Muskeltonus verbessert sich die Haltung, wodurch sich sogar der Stoffwechsel verbessern kann.

 

Also: Auf die Matten - fertig - Happy Pilates!!!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0